Ontos AML

Herkömmliche und bisher bekannte Lösungen verschiedener Hersteller basieren darauf, dass ein Finanzinstitut seine potenziellen und existierenden Kunden anhand von öffentlich zugänglichen Listen, so genannten Watch-Listen (Black-, PEP-Listen oder Worldcheck-Listen), prüft. Diese enthalten Informationen zu Personen, die wegen bestimmten Deliktsarten gesucht oder verdächtigt werden bzw. die in politisch und wirtschaftlich exponierten Funktionen tätig sind.

Es ist jedoch bekannt, dass nicht die Personen, die eventuell in einer der genannten Listen erfasst sind, mit einem Finanzinstitut eine direkte Geschäftsbeziehung anbahnen werden. Vielmehr schaffen sie sich eine regelrechte "Korona" von Strohmännern und Scheinfirmen, die in den Watch-Listen nicht aufgeführt sind. Eine Prüfung durch das Finanzinstitut wird in diesen Fällen keine negativen Befunde erbringen. Die Ontos-Lösung geht weiter: sie prüft eine Person zusätzlich gegen öffentlich verfügbare Informationsquellen (Google, Yahoo, Firmeninformationssysteme, usw.) ab und erkennt, ob eine Beziehung zu einer anderen Person (oder Institution) besteht, die in den Watch-Listen als suspekt geführt wird.

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